Tag 5: Schulsanitäter

Offene Wunden, Knochenbrüche und tiefe Blutergüsse – der letzte Tag der Projektwoche sieht beim Projekt „Schulsanitäter“ blutig aus. Zum Abschluss der fünftägigen Sani-Ausbildung müssen die Teilnehmer in Fallbeispielen realer Unfälle ihr gesamtes, neu erworbenes Können unter Beweis stellen.

Die „Opfer“ hatten eine Stunde Zeit, ihre Verletzungen vorzubereiten. Genutzt wurden Make-Up, Kunstblut und spezielle Knetmasse, mit der man realistische Wundränder imitieren kann. Die „Retter“ wussten, als sie am Unfallort ankamen, weder was passiert war, noch welche Wunden sie erwarten würden. Sie mussten also, wie in einer echten Notfallsituation, mit den Patienten kommunizieren, improvisieren und ihr über fünf Tage erlangtes Wissen über Erste Hilfe anwenden. Sie brauchten dabei nur noch wenig Hilfe von den Projektleitern, verbanden, schienten und kontrollierten Vitalwerte selbstständig.

  

Insgesamt war das Projekt „Schulsanitäter“ ein voller Erfolg. Auch wenn einige Tage natürlich nicht ausreichen, um eine vollständige Sanitäter-Ausbildung zu absolvieren, ermöglichte das Projekt dennoch einen Einblick in die dazugehörigen Tätigkeiten und hat vielleicht sogar das Interesse einiger Schüler geweckt, sich weiterhin in dieser Richtung (z.B. beim Roten Kreuz) zu engagieren.

 

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